All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen (AGB) für das Web­hos­ting

  1. All­ge­mei­nes, Gel­tungs­be­reich
    1. Big Balls Hos­ting – Beh­rendt und Uhl GbR (nach­fol­gend „Anbie­ter“) erbringt alle Lie­fe­run­gen und Leis­tun­gen aus­schließ­lich auf Grund­la­ge die­ser All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen („AGB“). Sie haben auch für alle zukünf­ti­ge Geschäf­te der Ver­trags­par­tei­en Gel­tung.
    2. Von die­sen AGB ins­ge­samt oder teil­wei­se abwei­chen­de AGB des Kun­den wer­den nicht aner­kannt, es sei denn, die­sen wur­de schrift­lich zuge­stimmt. Die AGB des Anbie­ters gel­ten auch dann aus­schließ­lich, wenn in Kennt­nis ent­ge­gen­ste­hen­der AGB des Kun­den vom Anbie­ter Leis­tun­gen vor­be­halt­los erbracht wer­den.
    3. Der Anbie­ter ist berech­tigt, mit Zustim­mung des Kun­den, den Inhalt des bestehen­den Ver­tra­ges sowie die­se AGB zu ändern, sofern die Ände­rung unter Berück­sich­ti­gung der Inter­es­sen des Anbie­ters für den Kun­den zumut­bar ist. Die Zustim­mung zur Ände­rung des Ver­tra­ges gilt als erteilt, wenn der Kun­de der Ände­rung nicht inner­halb eines Monats nach Zugang der Ände­rungs­mit­tei­lung wider­spricht. Der Anbie­ter ver­pflich­tet sich, den Kun­den im Zuge der Ände­rungs­mit­tei­lung auf die Fol­gen eines unter­las­se­nen Wider­spruchs hin­zu­wei­sen.
  2. Ver­trags­schluss
    1. Der Antrag des Kun­den auf Abschluss des beab­sich­tig­ten Ver­tra­ges besteht in der Über­mitt­lung der unter­schrie­be­nen Auf­trags­be­stä­ti­gung per E-Mail, Tele­fax oder Post­weg. Der Kun­de hält sich an sei­nen Antrag für 14 Tage gebun­den. Der Ver­trag kommt erst mit der aus­drück­li­chen Annah­me des Kun­den­an­trags durch den Anbie­ter oder mit der ers­ten vom Anbie­ter vor­ge­nom­me­nen Erfül­lungs­hand­lung zustan­de.
  3. Ver­trags­ge­gen­stand, Ver­trags­än­de­rung
    1. Der Anbie­ter stellt dem Kun­den ent­spre­chend der jewei­li­gen Leis­tungs­be­schrei­bung des gewähl­ten Tarifs ein betriebs­be­rei­tes, Web­hos­ting auf einem dedi­zier­ten Rech­ner­sys­tem aus der ent­spre­chen­den Hard- und Soft­ware (nach­fol­gend ein­heit­lich als „Ser­ver“ bezeich­net) zur Ver­fü­gung. Der Kun­de hat weder ding­li­che Rech­te an dem Ser­ver noch ein Recht auf Zutritt zu den Räum­lich­kei­ten, in denen sich der Ser­ver befin­det. Neben der Bereit­stel­lung des Ser­vers schul­det der Anbie­ter sein Bemü­hen, die vom Kun­den ver­trags­ge­mäß auf dem Ser­ver gespei­cher­ten Daten über das vom Anbie­ter zu unter­hal­ten­de Netz und das damit ver­bun­de­ne Inter­net für die Öffent­lich­keit abruf­bar zu machen. Der Anbie­ter ist für die Abruf­bar­keit nur inso­weit ver­ant­wort­lich, als der Nicht­zu­gang aus­schließ­lich auf den von ihm betrie­be­ne Teil des Net­zes zurück­zu­füh­ren ist.
    2. Soweit in der jewei­li­gen Leis­tungs­be­schrei­bung des gewähl­ten Tarifs eine bestimm­te Spei­cher­ka­pa­zi­tät genannt ist, gilt die­se für den gesam­ten, gemäß Leis­tungs­be­schrei­bung zur Ver­fü­gung ste­hen­den Spei­cher­platz des Ser­vers und dient unter ande­rem auch der Spei­che­rung von Log-Files etc.
    3. Dem Anbie­ter bleibt das Recht vor­be­hal­ten, Leis­tun­gen zu erwei­tern, zu ändern und Ver­bes­se­run­gen vor­zu­neh­men, ins­be­son­de­re wenn die­se dem tech­ni­schen Fort­schritt die­nen, not­wen­dig erschei­nen, um Miss­brauch zu ver­hin­dern, oder der Anbie­ter auf­grund gesetz­li­cher Vor­schrif­ten hier­zu ver­pflich­tet ist. Frei­wil­li­ge, unent­gelt­li­che Diens­te und Leis­tun­gen des Anbie­ters, die aus­drück­lich als sol­che bezeich­net und nicht Teil der Leis­tungs­be­schrei­bung sind, kön­nen jeder­zeit ein­ge­stellt wer­den. Der Anbie­ter wird bei Ände­run­gen und der Ein­stel­lung kos­ten­lo­ser Diens­te und Leis­tun­gen auf die berech­tig­ten Inter­es­sen des Kun­den Rück­sicht neh­men.
    4. Der Anbie­ter hat das Recht, sich zur Leis­tungs­er­brin­gung jeder­zeit und in belie­bi­gem Umfang Drit­ter zu bedie­nen.
    5. Der Anbie­ter kann dar­über hin­aus sei­ne Rech­te und Pflich­ten aus die­sem Ver­trag auf einen oder meh­re­re Drit­te über­tra­gen („Ver­trags­über­nah­me“). Der Anbie­ter hat dem Kun­den die Ver­trags­über­nah­me min­des­tens zwei Wochen vor dem Zeit­punkt der Über­nah­me mit­zu­tei­len. Für den Fall der Ver­trags­über­nah­me steht dem Kun­den das Recht zu, den Ver­trag mit Wir­kung zum Zeit­punkt der Ver­trags­über­nah­me zu kün­di­gen.
  4. Ver­trags­lauf­zeit, -been­di­gung, Ein­stel­lung der Leis­tung
    1. Soweit sich nicht aus der jewei­li­gen Leis­tungs­be­schrei­bung etwas ande­res ergibt, hat der Ver­trag eine Lauf­zeit von einem Monat und ver­län­gert sich jeweils um den­sel­ben Zeit­raum, wenn der Ver­trag nicht einen Monat vor Ende der jewei­li­gen Lauf­zeit gekün­digt wird.
    2. Unbe­rührt bleibt das Recht bei­der Ver­trags­par­tei­en zur frist­lo­sen Kün­di­gung aus wich­ti­gem Grund. Ein wich­ti­ger Grund liegt für den Anbie­ter ins­be­son­de­re dann vor, wenn min­des­tens einer der fol­gen­den Sach­ver­hal­te vor­liegt:
      – der Kun­de befin­det sich mit der Zah­lung der Ent­gel­te mehr als 20 Kalen­der­ta­ge in Ver­zug;

      – der Kun­de ver­stößt trotz Abmah­nung schuld­haft gegen eine ver­trag­li­che Pflicht;

      – der Kun­de besei­tigt trotz Abmah­nung nicht inner­halb ange­mes­se­ner Frist eine Ver­trags- oder Rechts­ver­let­zung.

    3. Eine Abmah­nung ist ent­behr­lich wenn es sich um einen Ver­stoß han­delt, der eine Fort­set­zung des Ver­tra­ges für den Anbie­ter unzu­mut­bar macht. Dies ist ins­be­son­de­re der Fall:
      – bei offen­sicht­li­chen und gra­vie­ren­den Ver­trags- oder Rechts­ver­stö­ßen, wie z.B. der Spei­che­rung oder des zum Abruf Bereit­hal­ten von Inhal­ten im Sin­ne des § 4 Jugend­me­di­en­schutz-Staats­ver­tra­ges oder offen­sicht­lich urhe­ber­recht­lich geschütz­ter Soft­ware bzw. audio­vi­su­el­ler Inhal­te (Musik, Vide­os etc.);

      – bei straf­ba­rer Aus­spä­hung oder Mani­pu­la­tio­nen der Daten des Anbie­ters oder ande­rer Kun­den des Anbie­ters durch den Kun­den.

    4. Die Kün­di­gung zum jewei­li­gen Tarif zusätz­lich gewähl­ter Optio­nen, ins­be­son­de­re zusätz­li­cher Domains, lässt das Ver­trags­ver­hält­nis ins­ge­samt unbe­rührt.
    5. Die ordent­li­che und außer­or­dent­li­che Kün­di­gung bedür­fen zu ihrer Wirk­sam­keit der Text­form.
    6. Nach Been­di­gung des Ver­trags­ver­hält­nis­ses ist der Anbie­ter zur Erbrin­gung der ver­trag­li­chen Leis­tun­gen nicht mehr ver­pflich­tet. Er kann sämt­li­che auf dem Ser­ver befind­li­che Daten des Kun­den, löschen. Die recht­zei­ti­ge Spei­che­rung und Siche­rung der Daten liegt daher in der Ver­ant­wor­tung des Kun­den. Dar­über hin­aus ist der Anbie­ter nach Been­di­gung des Ver­tra­ges berech­tigt Domains des Kun­den, die nicht zu einem neu­en Pro­vi­der über­tra­gen wur­den, frei­zu­ge­ben.
  5. All­ge­mei­ne Pflich­ten des Kun­den
    1. Für sämt­li­che Inhal­te, die der Kun­de auf dem Ser­ver abruf­bar hält oder spei­chert ist der Kun­de ver­ant­wort­lich. Der Kun­de ist im Rah­men sei­ner Ver­pflich­tung zur Ein­hal­tung der gesetz­li­chen und ver­trag­li­chen Rege­lun­gen auch für das Ver­hal­ten Drit­ter, die in sei­nem Auf­trag tätig wer­den, ins­be­son­de­re von Erfül­lungs- und Ver­rich­tungs­ge­hil­fen ver­ant­wort­lich. Dies gilt auch für sons­ti­ge Drit­te, denen er wis­sent­lich Zugangs­da­ten zu den Diens­ten und Leis­tun­gen des Anbie­ters zur Ver­fü­gung stellt. Der Anbie­ter ist nicht ver­pflich­tet, den Ser­ver des Kun­den auf even­tu­el­le Rechts­ver­stö­ße zu prü­fen.
    2. Der Kun­de ver­pflich­tet sich, die vom Anbie­ter zum Zwe­cke des Zugangs erhal­te­nen Pass­wör­ter streng geheim zu hal­ten und den Anbie­ter unver­züg­lich zu infor­mie­ren, sobald er davon Kennt­nis erlangt, dass unbe­fug­ten Drit­ten das Pass­wort bekannt ist.
    3. Der Kun­de ist ver­pflich­tet, dem Anbie­ter sei­nen voll­stän­di­gen Namen und eine ladungs­fä­hi­ge Post­an­schrift (kei­ne Post­fach- oder sons­ti­ge anony­me Adres­se), E-Mail­adres­se und Tele­fon­num­mer anzu­ge­ben. Falls der Kun­de eige­ne Name-Ser­ver oder Name-Ser­ver eines Dritt­an­bie­ters ver­wen­det, hat er dar­über hin­aus die IP-Adres­sen des pri­mä­ren und sekun­dä­ren Name-Ser­vers ein­schließ­lich der Namen die­ser Ser­ver anzu­ge­ben. Der Kun­de ver­si­chert, dass alle dem Anbie­ter mit­ge­teil­ten Daten rich­tig und voll­stän­dig sind. Der Kun­de hat bei Ände­run­gen die Daten unver­züg­lich per Post, Tele­fax oder E-Mail dem Anbie­ter mit­zu­tei­len.
    4. Der Kun­de ver­pflich­tet sich, den Anbie­ter unver­züg­lich und voll­stän­dig zu infor­mie­ren, falls er aus der Ver­wen­dung der ver­trags­ge­gen­ständ­li­chen Diens­te gericht­lich oder außer­ge­richt­lich in Anspruch genom­men wird.
    5. Dem Kun­den obliegt es, alle Datei­en und Soft­ware­ein­stel­lun­gen, auf die er zugrei­fen kann selbst regel­mä­ßig zu sichern. Die Daten­si­che­rung hat jeden­falls vor Vor­nah­me jeder vom Kun­den vor­ge­nom­me­nen Ände­rung zu erfol­gen sowie vor War­tungs­ar­bei­ten des Anbie­ters, soweit die­se recht­zei­tig durch den Anbie­ter ange­kün­dig­ten wur­den. Die vom Kun­den erstell­ten Siche­rungs­ko­pien sind kei­nes­falls auf dem Ser­ver zu spei­chern.
  6. Domain­re­gis­trie­rung, -kün­di­gung, Pro­vi­der­wech­sel
    1. Bei der Ver­schaf­fung und/oder Pfle­ge von Domains wird der Anbie­ter im Ver­hält­nis zwi­schen dem Kun­den und der jewei­li­gen Orga­ni­sa­ti­on zur Domain-Ver­ga­be („Regis­trar“) ledig­lich als Ver­mitt­ler tätig. Die unter­schied­li­chen Top-Level-Domains (z.B. „.DE“) wer­den von einer Viel­zahl unter­schied­li­cher, meist natio­na­ler Orga­ni­sa­tio­nen ver­wal­tet. Jede die­ser Orga­ni­sa­tio­nen zur Ver­ga­be von Domains hat eige­ne Bedin­gun­gen für die Regis­trie­rung und Ver­wal­tung von Domains. Ergän­zend gel­ten daher die jeweils für die zu regis­trie­ren­den Domain maß­geb­li­chen Regis­trie­rungs­be­din­gun­gen und Richt­li­ni­en, z.B. bei DE-Domains die DENIC-Regis­trie­rungs­be­din­gun­gen und die DENIC-Regis­trie­rungs­richt­li­ni­en des DENIC e.G. Die­se sind Bestand­teil des Ver­tra­ges. Für die Regis­trie­rung von ande­ren Top-Level-Domains gel­ten dem­entspre­chend die Bedin­gun­gen der jewei­li­gen Ver­ga­be­stel­le, die der Anbie­ter dem Kun­den auf Wunsch zusen­det und die zudem im Inter­net bei der jewei­li­gen Ver­ga­be­stel­le abge­ru­fen wer­den kön­nen.
    2. Der Kun­de ist ins­be­son­de­re ver­pflich­tet zur Domain­re­gis­trie­rung die rich­ti­gen und voll­stän­di­gen Daten des Domain­in­ha­bers („Regis­trant“), des admi­nis­tra­ti­ven Ansprech­part­ners („Admin-C“) und des tech­ni­schen Ansprech­part­ners („tech-Admin“) dem Anbie­ter per Post, Tele­fax oder E-Mail mit­zu­tei­len. Unab­hän­gig von den ein­schlä­gi­gen Regis­trie­rungs­be­din­gun­gen umfasst dies jeweils neben dem Namen, eine ladungs­fä­hi­ge Post­an­schrift (kei­ne Post­fach- oder anony­me Adres­se) sowie E-Mail­adres­se und Tele­fon­num­mer. Der Kun­de hat bei Ände­run­gen die Daten unver­züg­lich per Post, Tele­fax oder E-Mail dem Anbie­ter mit­zu­tei­len.
    3. Der Anbie­ter wird nach Ver­trags­ab­schluß die Bean­tra­gung der gewünsch­ten Domain beim zustän­di­gen Regis­trar ver­an­las­sen. Der Anbie­ter ist berech­tigt, die Akti­vie­rung einer Domain erst nach Zah­lung der für die Regis­trie­rung ver­ein­bar­ten Ent­gel­te vor­zu­neh­men. Der Anbie­ter hat auf die Domain-Ver­ga­be durch die jewei­li­ge Orga­ni­sa­ti­on kei­nen Ein­fluss. Der Anbie­ter über­nimmt kei­ne Gewähr dafür, dass die für den Kun­den bean­trag­ten Domains zuge­teilt wer­den und/oder zuge­teil­te Domains frei von Rech­ten Drit­ter sind oder auf Dau­er Bestand haben. Die Aus­kunft des Anbie­ters dar­über, ob eine bestimm­te Domain noch frei ist, erfolgt durch den Anbie­ter auf­grund Anga­ben Drit­ter und bezieht sich nur auf den Zeit­punkt der Aus­kunfts­ein­ho­lung des Anbie­ters. Erst mit der Regis­trie­rung der Domain für den Kun­den und der Ein­tra­gung in der Daten­bank des Regis­trars ist die Domain dem Kun­den zuge­teilt.
    4. Der Kun­de über­prüft vor der Bean­tra­gung einer Domain, dass die­se Domain kei­ne Rech­te Drit­ter ver­letzt oder gegen gel­ten­des Recht ver­stößt. Der Kun­de ver­si­chert, dass er die­ser Ver­pflich­tung nach­ge­kom­men ist und dass sich bei die­ser Prü­fung kei­ne Anhalts­punk­te für eine Rechts­ver­let­zung erge­ben haben.
    5. Der Kun­de wird bei der jewei­li­gen Ver­ga­be­stel­le als Domain­in­ha­ber und Admin-C ein­ge­tra­gen. Aus tech­ni­schen Grün­den wird bei Domains mit der Endung .com, .net, .org und .info als E-Mail­adres­se des Admin-C eine E-mail­adres­se des Anbie­ters ein­ge­tra­gen. Die Rech­te des Kun­den wer­den hier­durch nicht beein­träch­tigt. Der Kun­de stimmt die­ser Ver­fah­rens­wei­se aus­drück­lich zu.
    6. Eine Ände­rung der bean­trag­ten Domain nach der Regis­trie­rung bei dem jewei­li­gen Regis­trar ist aus­ge­schlos­sen. Ist eine bean­trag­te Domain bis zur Wei­ter­lei­tung der Bean­tra­gung an den Regis­trar bereits ander­wei­tig ver­ge­ben wor­den, kann der Kun­de eine ande­re Domain wäh­len. Das glei­che gilt, wenn bei einem Pro­vi­der­wech­sel der bis­he­ri­ge Pro­vi­der den Pro­vi­der­wech­sel ablehnt. Soweit ein­zel­ne Domains durch den Kun­den oder auf­grund ver­bind­li­cher Ent­schei­dun­gen in Domain­strei­tig­kei­ten gekün­digt wer­den, besteht kein Anspruch des Kun­den auf Bean­tra­gung einer unent­gelt­li­chen Ersatz­do­main.
    7. Bei einer Kün­di­gung erfolgt weder für im Tarif ent­hal­te­ne Domain noch für zusätz­li­che Domains eine Erstat­tung der bereits bezahl­ten Domain-Gebüh­ren, sofern nicht die Kün­di­gung durch den Anbie­ter ver­schul­det wor­den ist.
    8. Bei allen über den Anbie­ter regis­trier­ten Domains kann der Kun­de unter Ein­hal­tung die­ser AGB und den jewei­li­gen Bedin­gun­gen der Ver­ga­be­stel­le jeder­zeit zu einem ande­ren Pro­vi­der wech­seln, sofern die­ser die ent­spre­chen­de Top-Level-Domain (z.B. „.DE“) anbie­tet bzw. den Pro­vi­der­wech­sel nach den erfor­der­li­chen Gege­ben­hei­ten und tech­ni­schen Anfor­de­run­gen unter­stützt. Das den Ser­ver betref­fen­de Ver­trags­ver­hält­nis (Zif­fer 3.1) wird durch einen sol­chen Wech­sel nicht berührt. Dies­be­züg­lich ist in jedem Fall eine aus­drück­li­che Kün­di­gung erfor­der­lich. Alle Erklä­run­gen Domains betref­fend, ins­be­son­de­re Domain-Kün­di­gung, Pro­vi­der­wech­sel, Domain-Löschung bedür­fen der Text­form. Kann der Anbie­ter dem Pro­vi­der­wech­sel (KK-Antrag) des neu­en Pro­vi­der des Kun­den nicht recht­zei­tig statt­ge­ben, weil der Pro­vi­der­wech­sel durch den neu­en Pro­vi­der oder den Kun­den zu spät ver­an­lasst wur­de oder die für die Zustim­mung not­wen­di­gen Vor­aus­set­zun­gen nicht erfüllt sind, ist der Pro­vi­der aus­drück­lich dazu berech­tigt, die gekün­dig­te Domain zum Kün­di­gungs­ter­min bei der jewei­li­gen Ver­ga­be­stel­le löschen zu las­sen („CLOSE“). Der Anbie­ter behält sich vor, KK-Anträ­gen erst statt zu geben, wenn sämt­li­che unbe­strit­te­nen offe­nen For­de­run­gen des Kun­den begli­chen sind.
    9. Der Kun­de ist ver­pflich­tet, dem Anbie­ter unver­züg­lich anzu­zei­gen, wenn er auf­grund einer gericht­li­chen Ent­schei­dung die Rech­te an einer für ihn regis­trier­ten Domain ver­liert.
  7. Ein­schrän­kun­gen der Nut­zung durch den Kun­den, Ein­hal­tung gesetz­li­cher Vor­schrif­ten, Rech­te Drit­ter
    1. Der Kun­de hat sicher­zu­stel­len, dass die Inter­net-Prä­sen­zen oder Daten ande­rer Kun­den des Anbie­ters, die Ser­ver­sta­bi­li­tät, Ser­ver­per­for­mance oder Ser­ver­ver­füg­bar­keit in irgend­ei­ner Wei­se ent­ge­gen der ver­trag­lich vor­aus­ge­setz­ten Ver­wen­dung beein­träch­tigt wer­den. Ins­be­son­de­re ist es dem Kun­den nicht gestat­tet, auf dem Ser­ver
      – Ban­ner-Pro­gram­me (Ban­ner­tausch, Ad-Ser­ver, usw.) zu betrei­ben;

      – Free­space-Ange­bo­te Sub­do­main-Diens­te, Coun­ter­sys­te­me, anzu­bie­ten;

      – Down­load und Video­por­ta­le zu betrei­ben;

      – ein Chat-Forum zu betrei­ben, es sei denn, der Tarif des Kun­den ent­hält ein vom Anbie­ter zur Ver­fü­gung gestell­tes Chat-Sys­tem.

    2. Der Kun­de ist ver­pflich­tet im Rah­men der gesetz­li­chen Regeln, ins­be­son­de­re unter Ein­hal­tung des TDG und des MDSTV vor­ge­schrie­be­ne Anga­ben zu machen.
    3. Die vom Ser­ver abruf­ba­ren Inhal­te, gespei­cher­te Daten, ein­ge­blen­de­te Ban­ner sowie die, bei der Ein­tra­gung in Such­ma­schi­nen ver­wen­de­ten Schlüs­sel­wör­ter dür­fen nicht gegen gesetz­li­che Ver­bo­te, die guten Sit­ten oder Rech­te Drit­ter (ins­be­son­de­re Mar­ken, Namens- und Urhe­ber­rech­te) ver­sto­ßen. Dem Kun­den ist es dabei aus­drück­lich nicht gestat­tet por­no­gra­phi­sche Inhal­te sowie auf Gewinn­erzie­lung gerich­te­ten Leis­tun­gen anzu­bie­ten oder anbie­ten zu las­sen, die por­no­gra­phi­sche oder ero­ti­sche Inhal­te (z. B. Nackt­bil­der, Peep­shows etc.) zum Gegen­stand haben. Dies gilt auch dann, wenn die Inhal­te auf einem ande­ren Ser­ver als dem des Anbie­ters abge­legt sind und nur mit­tels einer über den Anbie­ter regis­trier­ten Domain bzw. Sub­do­main oder Unlei­tung erreicht wer­den.
  8. Ent­gelt­zah­lung, Ent­gel­t­er­hö­hung, Auf­rech­nung, Zurück­be­hal­tungs­recht
    1. Die Höhe und Fäl­lig­keit der vom Kun­den an den Anbie­ter zu bezah­len­den Ent­gel­te und der jewei­li­ge Abrech­nungs­zeit­raum erge­ben sich aus der Leis­tungs­be­schrei­bung des vom Kun­den gewähl­ten Tarifs.
    2. Die Rech­nungs­stel­lung erfolgt in Schrift­form.
    3. Die zu ent­rich­ten­den Ent­gel­te wer­den ent­spre­chend der Rech­nung und dem dar­in ent­hal­te­nen Zah­lungs­ziel vom Kun­den an den Anbie­ter per Über­wei­sung ent­rich­tet. Infor­ma­tio­nen zum Zah­lungs­emp­fän­ger sind auf der Rech­nung des Anbie­ters an den Kun­den ent­hal­ten.
    4. Der Anbie­ter ist berech­tigt, die Ent­gel­te ange­mes­sen zu erhö­hen. In jedem Fall ange­mes­sen ist inso­weit eine jähr­li­che Erhö­hung um 5%. Die Ent­gel­t­er­hö­hung bedarf der Zustim­mung des Kun­den. Die Zustim­mung gilt als erteilt, wenn der Kun­de der Erhö­hung nicht bin­nen eines Monats nach Zugang der Ände­rungs­mit­tei­lung wider­spricht. Der Anbie­ter ist ver­pflich­tet, den Kun­den mit der Ände­rungs­mit­tei­lung auf die Fol­gen eines unter­las­se­nen Wider­spruchs hin­zu­wei­sen. Wider­spricht der Kun­de der Preis­er­hö­hung, steht dem Anbie­ter ein Son­der­kün­di­gungs­recht nach Zif­fer 4.4 zu.
    5. Vor­aus­be­zahl­te Ent­gel­te wer­den dem Kun­den erstat­tet, wenn der Ver­trag vor Ablauf des Abrech­nungs­zeit­raums endet. Im Fal­le der außer­or­dent­li­chen Kün­di­gung nach Zif­fer 4.2 durch den Anbie­ter hat die­ser Anspruch auf Zah­lung des Ent­gelts für die gesam­te ver­ein­bar­te Dau­er des Ver­tra­ges.
    6. Mit For­de­run­gen des Anbie­ters kann der Kun­de nur auf­rech­nen, soweit die­se unwi­der­spro­chen oder rechts­kräf­tig fest­ge­stellt sind. Die Gel­tend­ma­chung eines Zurück­be­hal­tungs­rechts steht dem Kun­den nur wegen Gegen­an­sprü­chen zu, die aus dem Ver­trags­ver­hält­nis mit dem Anbie­ter resul­tie­ren.
  9. Leis­tungs­stö­run­gen
    1. Für Leis­tungs­stö­run­gen ist der Anbie­ter nur ver­ant­wort­lich soweit die­se die von ihm nach Zif­fer 3.1 zu erbrin­gen­den Leis­tun­gen betref­fen. Ins­be­son­de­re für die Funk­ti­ons­fä­hig­keit der eigent­li­chen Inter­net-Prä­senz des Kun­den, bestehend aus den auf den Ser­ver auf­ge­spiel­ten Daten (z.B. HTML-Datei­en, Skrip­te etc.), ist der Anbie­ter nicht ver­ant­wort­lich, soweit die Nicht­funk­ti­on nicht auf einem Man­gel der nach Zif­fer 3.1 zu erbrin­gen­den Leis­tun­gen beruht.
    2. Stö­run­gen hat der Anbie­ter im Rah­men der tech­ni­schen und betrieb­li­chen Mög­lich­kei­ten unver­züg­lich zu besei­ti­gen. Der Kun­de ist ver­pflich­tet, dem Anbie­ter für ihn erkenn­ba­re Stö­run­gen unver­züg­lich anzu­zei­gen („Stö­rungs­mel­dung“). Erfolgt die Besei­ti­gung der Stö­rung nicht inner­halb eines ange­mes­se­nen Zeit­raums, hat der Kun­de dem Anbie­ter eine ange­mes­se­ne Nach­frist zu set­zen. Wird die Stö­rung inner­halb die­ser Nach­frist nicht besei­tigt, hat der Kun­de Anspruch auf Ersatz des ihm ent­stan­de­nen Scha­dens im Rah­men der Zif­fer 10.
    3. Wird die Funk­ti­ons­fä­hig­keit des Ser­vers auf­grund nicht ver­trags­ge­mä­ßer Inhal­te oder auf­grund einer über den ver­trag­lich vor­aus­ge­setz­ten Gebrauch hin­aus­ge­hen­de Nut­zung (Zif­fer 7.1) beein­träch­tigt, kann der Kun­de hin­sicht­lich hier­auf beru­hen­der Stö­run­gen kei­ne Rech­te gel­tend machen. Im Fal­le höhe­rer Gewalt ist der Anbie­ter von der Leis­tungs­pflicht befreit. Hier­zu zäh­len ins­be­son­de­re recht­mä­ßi­ge Arbeits­kampf­maß­nah­men, auch in Dritt­be­trie­ben und behörd­li­che Maß­nah­men, soweit nicht vom Anbie­ter ver­schul­det.
  10. Haf­tung
    1. Eine Haf­tung des Anbie­ters besteht aus­schließ­lich im Rah­men der Zif­fern 10.2 bis 10.6. Die fol­gen­den Haf­tungs­be­stim­mun­gen gel­ten dabei für Ansprü­che aus jeg­li­chem Rechts­grund.
    2. Der Anbie­ter haf­tet dem Kun­den für Schä­den unbe­grenzt, die von ihm oder einem sei­ner Erfül­lungs­ge­hil­fen oder gesetz­li­chen Ver­tre­ter vor­sätz­lich oder grob fahr­läs­sig ver­ur­sacht wer­den. Bei Schä­den aus der Ver­let­zung des Lebens, des Kör­pers oder der Gesund­heit ist die Haf­tung auch bei einer ein­fa­chen Pflicht­ver­let­zung des Anbie­ters oder eines sei­ner gesetz­li­chen Ver­tre­ter oder Erfül­lungs­ge­hil­fen der Höhe nach unbe­grenzt. Eben­so der Höhe nach unbe­grenzt für Schä­den, die auf schwer­wie­gen­des Orga­ni­sa­ti­ons­ver­schul­den des Anbie­ters zurück­zu­füh­ren sind, sowie für Schä­den, die durch das Feh­len einer garan­tier­ten Beschaf­fen­heit her­vor­ge­ru­fen wer­den ist auf die Höhe des vom Kun­den zu ent­rich­ten­den Jah­res­ent­geld begrenzt.
    3. Soweit nicht Zif­fer 10.2 ein­greift, haf­tet der Anbie­ter bei der Ver­let­zung wesent­li­cher Ver­trags­pflich­ten der Höhe nach begrenzt auf den ver­trags­ty­pisch vor­her­seh­ba­ren Scha­den. Die Haf­tungs­höchst­sum­me ist dar­über hin­aus in ande­ren Fäl­len, als denen der Zif­fer 10.2 begrenzt auf die Höhe des vom Kun­den zu ent­rich­te­ten Jah­res­ent­gelts.
    4. Bei einem vom Anbie­ter ver­schul­de­ten Daten­ver­lust, haf­tet der Anbie­ter aus­schließ­lich für die Kos­ten der Rück­si­che­rung und Wie­der­her­stel­lung von Daten, die auch bei einer ord­nungs­ge­mäß erfolg­ten Siche­rung der Daten ver­lo­ren gegan­gen wären. Eine Haf­tung besteht jedoch nur im Rah­men der Haf­tungs­re­ge­lun­gen die­ser AGB.
    5. Ansprü­che des Anbie­ters, die auf der Ver­let­zung des Lebens, des Kör­pers, der Gesund­heit oder der Frei­heit beru­hen, ver­jäh­ren ohne Rück­sicht auf ihre Ent­ste­hung und die Kennt­nis oder grob fahr­läs­si­ge Unkennt­nis in fünf Jah­ren von der Bege­hung der Hand­lung, der Pflicht­ver­let­zung oder dem sons­ti­gen, den Scha­den aus­lö­sen­den Ereig­nis an. Ande­re Ansprü­che des Anbie­ters, die sich nicht aus Gewähr­leis­tung, arg­lis­ti­ger Täu­schung oder einer vor­sätz­li­cher Hand­lung erge­ben, ver­jäh­ren in sechs Mona­ten.
    6. Die Haf­tung nach dem Pro­dukt­haf­tungs­ge­setz sowie nach der Tele­kom­mu­ni­ka­ti­ons­kun­den­schutz­ver­ord­nung bleibt von den vor­ste­hen­den Haf­tungs­re­ge­lun­gen unbe­rührt.
  11. Sper­rung, Frei­stel­lung, Scha­dens­er­satz, Ver­trags­stra­fe
    1. Der Anbie­ter ist unter den nach­fol­gend genann­ten Vor­aus­set­zun­gen zur Sper­rung der ver­trags­ge­gen­ständ­li­chen Diens­te und Leis­tun­gen berech­tigt. Die Wahl der Sperr­maß­nah­me liegt dabei im Ermes­sen des Anbie­ters. Der Anbie­ter wird inso­weit die berech­tig­ten Belan­ge des Kun­den berück­sich­ti­gen. Erfolgt die Sper­rung durch die Deak­ti­vie­rung des Domain-Name­ser­ver-Diens­tes, infor­miert der Anbie­ter den Kun­den gleich­zei­tig mit der Sperr­mit­tei­lung dar­über, wie der Kun­de auf die Inhal­te – ins­be­son­de­re zur Abän­de­rung bzw. Besei­ti­gung des Rechts­ver­sto­ßes – zugrei­fen kann. Der Anbie­ter genügt sei­ner Mit­tei­lungs­pflicht, wenn er die Sperr­mit­tei­lung per E-Mail an die vom Kun­den ange­ge­be­ne E-Mail­adres­se (Zif­fer 5.3) sen­det. Ergibt sich der Grund zur Sper­rung bereits aus der Domain selbst, ist der Anbie­ter berech­tigt, die Domain des Kun­den in die Pfle­ge des jewei­li­gen Regis­trars zu stel­len. Durch eine Sper­rung wird der Kun­de nicht von sei­ner Ver­pflich­tung ent­bun­den, die ver­ein­bar­ten Ent­gel­te zu ent­rich­ten.
    2. Erlangt der Anbie­ter selb­stän­dig von einem durch den Kun­den began­ge­nen Ver­stoß, ins­be­son­de­re gegen die Rege­lun­gen der Zif­fern 6.4, 7.1, 7.2, 7.3, Kennt­nis, der nicht offen­sicht­lich ist oder wird der Kun­de auf­grund eines sol­chen Ver­sto­ßes in Anspruch genom­men, ins­be­son­de­re anwalt­lich abge­mahnt, ist der Anbie­ter zur Sper­rung berech­tigt. Der Anbie­ter wird den Kun­den von der Sper­rung unter Anga­be des Grun­des unver­züg­lich in Kennt­nis set­zen. Der Anbie­ter hebt die Sper­rung auf, wenn der Kun­de dem Anbie­ter gegen­über eine schrift­li­che Stel­lung­nah­me abgibt und eine Sicher­heit geleis­tet hat. Die Höhe der Sicher­heit ent­spricht inso­weit der Höhe mög­li­cher Ver­fah­rens­kos­ten des Anbie­ters für den Fall gericht­li­cher Klä­rung ob ein Geset­zes- oder Ver­trags­ver­stoß gege­ben ist.
    3. Han­delt es sich um einen offen­sicht­li­chen Ver­stoß, ist der Anbie­ter zur Sper­rung berech­tigt, bis der Kun­de ent­spre­chend Zif­fer 11.2 Sicher­heit geleis­tet, den rechts­wid­ri­gen Zustand besei­tigt und zum Aus­schluss einer Wie­der­ho­lungs­ge­fahr eine straf­be­wehr­te Unter­las­sungs­er­klä­rung gegen­über dem Anbie­ter abge­ge­ben hat. Die Höhe der Ver­trags­stra­fe ori­en­tiert sich dabei an der Bedeu­tung des Ver­sto­ßes. Sie beträgt jedoch min­des­tens 5.500,00 EUR. Im Fal­le eines offen­sicht­li­chen Rechts­ver­sto­ßes ist der Anbie­ter berech­tigt, für die Sper­rung und für die Auf­he­bung der Sper­rung jeweils eine Gebühr von 25,00 EUR zu berech­nen („Sperr- und Ent­sperr­ge­bühr“).
    4. Für jeden Fall der Zuwi­der­hand­lung gegen Ver­pflich­tun­gen nach den Zif­fern 5.3, 6.4, 7.1, 7.2, 7.3, kann der Anbie­ter vom Kun­den Zah­lung eines pau­scha­lier­ten Scha­dens­er­sat­zes in Höhe von 5.500,00 EUR ver­lan­gen. Dem Kun­den steht dabei der Nach­weis offen, dass dem Anbie­ter ein gerin­ge­rer oder kein Scha­den ent­stan­den ist. Soweit der Kun­de Unter­neh­mer ist, kann der Anbie­ter anstatt des pau­scha­lier­ten Scha­dens­er­sat­zes die Bezah­lung einer vom tat­säch­li­chen Scha­den unab­hän­gi­gen Ver­trags­stra­fe in Höhe von 5.500,00 EUR for­dern. Sowohl im Fal­le des pau­scha­lier­ten Scha­dens­er­sat­zes, wie auch im Fal­le der Ver­trags­stra­fe ist die Ein­re­de des Fort­set­zungs­zu­sam­men­hangs aus­ge­schlos­sen. Bei andau­ern­den Rechts­ver­stö­ßen gilt inso­weit jeder Kalen­der­tag als eigen­stän­di­ger Ver­stoß. Unab­hän­gig vom pau­scha­lier­ten Scha­dens­er­satz und der Ver­trags­stra­fe, steht es dem Anbie­ter offen einen wei­ter­ge­hen­den Scha­den gegen­über dem Kun­den gel­tend zu machen.
    5. Soweit der Anbie­ter von Drit­ten oder von staat­li­chen Stel­len wegen rechts- oder ver­trags­wid­ri­ger Hand­lun­gen des Kun­den in Anspruch genom­men wird, ver­pflich­tet sich der Kun­de, den Anbie­ter von allen Ansprü­chen frei­zu­stel­len und die­je­ni­gen Kos­ten zu tra­gen, die durch die Inan­spruch­nah­me oder Besei­ti­gung des rechts­wid­ri­gen Zustan­des ent­stan­de­nen sind. Dies umfasst ins­be­son­de­re die Rechts­ver­tei­di­gungs­kos­ten des Anbie­ters. Die Frei­stel­lung wirkt auch – als Ver­trag zu Guns­ten Drit­ter – für die jewei­li­ge Domain-Ver­ga­be­stel­le, sowie sons­ti­ger für die Regis­trie­rung von Domains ein­ge­schal­te­ter Per­so­nen.
  12. Daten­schutz
    1. Der Anbie­ter erhebt, ver­ar­bei­tet und nutzt per­so­nen­be­zo­ge­ne Daten des Kun­den.
    2. Dem Kun­den ist bekannt, dass die auf dem Ser­ver gespei­cher­ten Inhal­te aus tech­ni­scher Sicht vom Anbie­ter jeder­zeit ein­ge­se­hen wer­den kön­nen. Dar­über hin­aus ist es theo­re­tisch mög­lich, dass die Daten des Kun­den bei der Daten­über­tra­gung über das Inter­net von unbe­fug­ten Drit­ten ein­ge­se­hen wer­den.
  13. Schluss­be­stim­mun­gen
    1. Erfül­lungs­ort ist Ham­burg. Gerichts­stand für sämt­li­che Ansprü­che aus den Ver­trags­be­zie­hun­gen zwi­schen den Ver­trags­par­tei­en sich erge­ben­den Strei­tig­kei­ten, ins­be­son­de­re über das Zustan­de­kom­men, die Abwick­lung oder die Been­di­gung des Ver­tra­ges ist – soweit der Kun­de Voll­kauf­mann, juris­ti­sche Per­son des öffent­li­chen Rechts oder öffent­lich-recht­li­ches Son­der­ver­mö­gen ist – Ham­burg. Der Anbie­ter kann den Kun­den wahl­wei­se auch an des­sen all­ge­mei­nem Gerichts­stand ver­kla­gen.
    2. Für die vom Anbie­ter auf der Grund­la­ge die­ser AGB abge­schlos­se­nen Ver­trä­ge und für die hier­aus fol­gen­den Ansprü­che, gleich wel­cher Art, gilt aus­schließ­lich das Recht der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land unter Aus­schluss der Bestim­mun­gen zum Ein­heit­li­chen UN-Kauf­recht über den Kauf beweg­li­cher Sachen (CISG).
    3. Der Kun­de erklärt mit Abga­be sei­ner Bestel­lung aus­drück­lich, dass er das acht­zehn­te Lebens­jahr voll­endet hat, voll geschäfts­fä­hig ist und sein über­wie­gen­der Wohn­sitz in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land liegt. Sofern der Kun­de das acht­zehn­te Lebens­jahr nicht voll­endet hat, ver­si­chert er mit Auf­ga­be der Bestel­lung, dass er zu die­ser berech­tigt ist.
    4. Soll­ten Bestim­mun­gen die­ser AGB und/oder des Ver­tra­ges unwirk­sam sein oder wer­den, so berührt dies die Wirk­sam­keit der übri­gen Bestim­mun­gen nicht. Die Ver­trags­par­tei­en ver­pflich­ten sich, anstel­le einer unwirk­sa­men Bestim­mung eine gül­ti­ge Ver­ein­ba­rung zu tref­fen, deren wirt­schaft­li­cher Erfolg dem der unwirk­sa­men so weit wie mög­lich nahe kommt.